In Interlaken wird es wohl nie mehr ein Red Bull Air Race geben. U.a. die Aktion von meinem ehemaligen Franz. Lehrer am Gymnasium Interlaken mit seiner Website Flugplatzinfos war erfolgreich. Auch Pro Natura war in der Wehr gegen das Air Race engagiert. Ich wünsche allen diesen Leuten einmal das Vergnügen 1 Jahr selbstständig zu sein. Ich kenne diverse Hoteliers, die vom Red Bull Air Race profitiert haben und Umsatzeinbussen haben (ich kenne ein konkretes Beispiel einer Umsatzeinbusse im Volumen von CHF 30 000.-). Nun geht die Gegenwehr vermutlich auch gegen das Greenfield Festival und gegen das Truckerfestival auf dem Flugplatz. Organisator dieser Anlässe ist die Jungfrau World Events. Hier noch ein Artikel in der Jungfrau Zeitung mit dem Titel: “Absage Red Bull Air Race macht mich glücklich”
Generell muss ich in letzter Zeit etwas viel den Kopf schütteln wenn ich die Regionalzeitung lese: ich glaube ich verstehe die Menschen nicht mehr. In unserer Region hat man es immer noch nicht geschafft eine Destination zu bilden und damit ein aktives Marketing für den Tourismus in der Region zu machen. Es gibt diverse eigene kleine Tourismusbüros in kleinen Gemeinden mit eigenen Destinationen und einem eigenen Marketing dafür. Eigentlich sollte man das bündeln zu einer Tourismusorganisation , welche für die ganze Region das Marketing macht.
Ich glaube wir Menschen aus dem Berner Oberland stehen uns selber im Weg zum Glück, dürfen uns dann aber auch nicht beklagen.








Moin,
war damals live dabei und es war a huere geiles Event!
Den Protest gegen dieses hab ich da auch mitbekommen – wie Gegner eines Kastortransportes standen sie da mit Bannern und Plakaten um dagegen zu protestieren.
Es sei eine Umweltbelastung, hiess es… Den Profit den diese Region dadurch erhalten hat – daran hat niemand gedacht. Alleine die Airrace Crew hat nach meinen Infos über 1500 Betten für die Zeit beansprucht und den Hoteliers einen guten Umsatz gebracht. Wenn man noch die 40.000 Zuschauer aus dem Um- und Ausland dazu rechnet + Spesen wie Essen, Trinken, Andenken, Bahnfahrten (Jungfraujoch und co) kommt da schon sehr viel zusammen und die komplette Gegend profitiert gewaltig davon.
Zudem war dies nur ein Wochenende und eine mehr oder weniger einmalige Sache. Bei einer neuen Bundesstraße, Autobahn, neuer Rollbahn für ein Airport hätte ich den Protest noch nachvollziehen können – in diesem Fall jedoch kein Verständnis.
Ein großes Lob muss ich noch an die SBB loswerden, die trotz des Nadelöhrs die Abwicklung viel schneller und gescheiter gelöst hatte als es beispielsweise die deutsche Bahn je könnte – und das zwischen Köln und Frankfurt.
Ich hab die 3 Tage da mit einem Freund da unten richtig genossen und konnte einmal das schweizerische Nachtleben auch erkunden – besonders in dieser idyllischen Gegend.
Ich für meinen Teil habe dadurch einen neuen Favoriten entdeckt – das nicht nur, weil ein guter Freund da in der Nähe wohnt, sondern weil die Landschaft, das Ambiente mir einfach gefällt und da bin ich nicht der einzige, der durch das Airrace ein neues Idyll gefunden hat.
An diesen Positiven “Nachgeschmack” haben sie auch nicht gedacht – schade…
In Zeiten der Weltweiten Wirtschaftskriese ist solch ein Event Gold wert…